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Information und Bewusstseinsbildung

Eine wichtige Aufgabe der Kommune innerhalb des Hochwasserrisikomanagements ist die Informationsbereitstellung und Bewusstseinsbildung. Hierzu zählt die Information der Bevölkerung, von Wirtschaftsunternehmen und Kulturinstitutionen über Hochwasser- und Starkregengefahren sowie über die Pflichten und Möglichkeiten der Betroffenen zur Eigenvorsorge.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Öffentlichkeit zu informieren. Kommunikationswege sind vielfältig und variieren pro Zielgruppe. Flyer und Broschüren reichen meist nicht aus. Moderne Medien erleichtern nicht nur die Kommunikation mit der Bürgerin/ dem Bürger, sie erhöhen andererseits auch den Wunsch nach mehr Mitbestimmung auf Bürgerebene. Daher ist es wichtig, den passendenden Weg für die eigene Kommune zu finden.
Die meisten Kommunikationsmaßnahmen sind folgenden Kanälen zuzuordnen:
- Veranstaltungen und Ausstellungen wie die mobile Ausstellung Hochwasservorsorge der WBWF 
- Internet
- Presse und Printmedien

Außerdem können Informationstafeln, Fernsehen & Radio sowie Telefondienste genutzt werden, um Informationen über Lageberichte, Pegelstände, Vorhersagen, thematische Beiträge und Warnungen zu kommunizieren.
Die Broschüre "Risikokommunikation" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt gute Hintergrundinformationen zum Thema.
Für eine nachhaltige Form der Bürgerinformation und -beteiligung empfehlen wir die Benennung einer Ansprechpartnerin/ eines Ansprechpartners für Hochwasserfragen in der Kommune und die Einrichtung einer Bürgersprechstunde.