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Naturschonende Gewässerunterhaltung

Gewässerunterhaltung umfasst die Erhaltung eines ordnungsgemäßen Wasserabflusses (§ 39 Wasserhaushaltsgesetz – WHG). Somit ist grundsätzlich die Leistungsfähigkeit des Gewässerbetts und der Vorländer für den Hochwasserabfluss insbesondere in Siedlungsbereichen zu gewährleisten.

Die Gewässerunterhaltung hat ebenfalls die ökologische Funktionsfähigkeit des Gewässers zu berücksichtigen, insbesondere als Lebensraum von wild lebenden Tieren und Pflanzen. Darüber hinaus ergeben sich weitere Anforderungen aus anderen Rechtsgebieten, z. B. Artenschutz des Bundesnaturschutzgesetzes (§ 39 und § 44 BNatSchG).
Anders gesagt: Gewässerunterhaltung mit dem Ziel einer ökologischen Verbesserung ist heute nicht mehr Kür, sondern Pflicht.

Die Gewässerunterhaltungspflichtigen stehen somit in der Verantwortung, die Gewässerunterhaltung möglichst naturschonend durchzuführen.

Die WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung hat gemenisam mit der Landesanstalt für Umweltschutz LUBW eine Handreichung erarbeitet, die Gewässerunterhaltungspflichtigen dabei unterstützt, Abstimmungsprozesse zu erleichtern, sowie die unterschiedlichen Arten- und Naturschutzaspekte bei der Gewässerunterhaltung zu beachten und in die Arbeit zu integrieren.

Die Handreichung gleidert sich in verschiedene Teile: