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Wiederherstellung der linearen Durchgängigkeit

"Wenn unsere Straßen verstopft sind, können wir eine Umleitung nehmen, um an unser Ziel zu gelangen. Unsere Gewässer besitzen keine Querverbindungen. Wenn hier ein Hindernis auftaucht, ist für die Wasserbewohner die Reise zu Ende. Umleitungen gibt es nicht."

Die Grundvoraussetzung für intakte Gewässer ist die lineare Durchgängigkeit. Viele Wasserbewohner sind im Laufe ihres Lebens darauf angewiesen, unterschiedliche Lebensräume in Gewässern aufzusuchen, um sich fortzupflanzen.

Querbauwerke sind aus den verschiedensten Gründen gebaut worden und werden zur Stromerzeugung oder zur Stabilisierung der Gewässersohle benötigt. Sie stellen eine Unterbrechung des Gewässersystems dar und verursachen einen störmungsverarmten Rückstau mit für Fließgewässer untypischen Struktur- und Biotopverhältnissen.

Es gibt einfache und kostengünstige Möglichkeiten, Hindernisse so zu verändern oder umzubauen, daß sie durchwanderbar sind. Der Themenordner Wiederherstellung der Durchgängigkeit für Tiere in Fließgewässern zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie kleinere Querbauwerke im Rahmen der Unterhaltung durchgängig gestaltet werden können.

Themenordner (47,031 MiB)
Faltblatt (4,759 MiB)

Broschüre (GFG mbH, Mainz) (4,989 MiB)

Leitfäden Durchgängigkeit für Tiere in Fließgewässern der LUBW:
Teil 1 - Grundlagen
Teil 2 - Umgehungsgewässer und fischpassierbare Querbauwerke
Teil 2 - Korrekturblatt
Teil 3 - Hochwasserrückhaltebecken und Talsperren
Teil 4 - Durchlässe, Verrohrungen, sowie Anschluss Seitengewässer und Aue

Der Themenordner kann über den Publikationsbereich in Printform bestellt werden.