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Hochwasserrisikomanagement

Hochwasserrisikomanagement umfasst den gesamten Zyklus von Hochwasservorsorge, Gefahrenabwehr und Nachsorge. Akteure aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen wie Gefahrenabwehr, Wasserwirtschaft,
Ver- und Entsorgung, Denkmalschutz und Wirtschaft müssen hier in allen Phasen koordiniert zusammenarbeiten, um das Hochwasserrisiko möglichst weit zu minimieren.

Dabei gilt der Grundsatz "Es soll möglichst wenig passieren". Diese Idee löst das bisherige auf technische Lösungen fokussierte Denken "Es soll trocken bleiben" ab. Das bedeutet: Es wird in Kauf genommen, dass ein Gebiet ab und zu überschwemmt wird, wenn dabei kein Menschenleben gefährdet wird und die Beeinträchtigungen von Menschen, Umwelt, Kulturgütern und Wirtschaftsunternehmen vorübergehend sind und einfach wieder behoben werden können.

Bis Ende 2015 werden europaweit Hochwasserrisikomanagementpläne erstellt. Grundlage der Pläne bilden die Hochwassergefahrenkarten und die Risikobewertung.

Umfangreiche Informationen zum Hochwasserrisikomanagment werden auf den Seiten des Umweltministeriums Baden-Württembergs geboten. Neben den Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten finden sich hier auch die Managmentpläne.

Der Hochwasserrisikomanagementplan unterstützt die Akteure bei der Verringerung der negativen Folgen von Hochwasser auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe und die wirtschaftlichen Tätigkeiten.
Die Erarbeitung der Hochwasserrisikomanagementpläne wird in Baden-Württemberg von den  Hochwasserpartnerschaften begleitet, die sich auf Grund ihrer räumlichen Einteilung und der Zusammensetzung sehr gut eignen. 

Mehr Informationen: www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de