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Starkregen

„Überschwemmung – damit habe ich nichts zu tun, ich wohne weit genug vom Wasser weg. Mein Haus
steht am Hang, da kann ich mir das Hochwasser von oben anschauen.“ Solche Aussagen belegen die trügerische Sicherheit, in der sich manche Anwohner wiegen, jedoch auch Grundstücke, die nicht direkt am Wasser liegen, sind nicht vor Überschwemmung gefeit. Dies zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre, in denen sich heftige Sommergewitter mit großen Regenmengen häufen.
Bei solchen Ereignissen scheint das Wasser von überall her zu kommen – aus dem Himmel, von Feldern und Wegen, aus der Kanalisation und aus den sonst so harmlosen und träge fließenden kleinen Bächen. Bei solchen sintflutartigen Regenfällen führt die Unterschätzung der Gefahr in Verbindung mit fehlender Vorsorge zu teils immensen Schäden. Tatsächlich geht inzwischen rund die Hälfte aller Überschwemmungsschäden auf die Folgen von Starkregen zurück.

Was können Kommunen, was kann der Grundstückseigentümer tun, um Schäden zu minimieren?

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg haben die Erarbeitung eines Leitfadens beauftragt. Mit dem Leitfaden werden Wege aufgezeigt, wie der Gefährdung durch Starkregen begegnet werden kann. 

  • Starkregen - Was können Kommunen tun?
    Februar 2013, 51 Seiten. Herausgeber: Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz und WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH.
    Die Broschüre kann hier heruntergeladen (7,312 MiB) werden.

Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“
Das Land Baden-Württemberg fördert Kommunen, die ein Handlungskonzept zum Starkregenrisikomanagement erstellen. Information dazu finden Sie hier.

Weitere Informationen: